Freiwillige Feuerwehr Frenke

- Kleine Presseschau -

 

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Frenke feierte mit seiner Wehr
Neun Jahrzehnte Feuerschutz im Ort

Die Gratulanten kamen aus allen Ortsteilen / Neue Ortstafel aufgestellt

Durch Aufstellung der neuen Ortstafel wollte die Wehr einen Beitrag zur Dorfverschönerung leisten.

FRENKE. Das 90jährige Bestehen seiner freiwilligen Feuerwehr war für das 125-Seelen-Dorf Anlaß genug, zum ersten Mal seit 1966 wieder ein großes Zeltfest mit einem reichhaltigen Programm zu feiern. Zum Auftakt hatte das Geburtstagskind am Freitag zu einem Kommers mit anschließendem Katerfrühstück im Zelt geladen. Dazu waren viele Freunde der Feuerwehr aus nah und fern erschienen.

In seiner Begrüßungsrede ließ Ortsbrandmeister August Maaß die neun Jahrzehnte seiner Wehr Revue passieren. Elf Männer hatten sich 1894 zur ersten freiwilligen Feuerwehr zusammengetan. Die erste Motorpumpe, eine TS 8, wurde 1952 angeschafft. Solange mußte von Hand gelöscht werden. Das erste „richtige" Fahrzeug, ein Hanomag, wurde 1965 in Dienst gestellt. Das jetzige Fahrzeug, ein VW, kam 1983. Dafür ist aber die alte Fahrzeughalle zu klein, so daß bis zu einer Neulösung eine Notunterkunft bei Wehrmitglied Hartwig Rieke gefunden wurden. Derzeit sind 50 Frenker in der Wehr, wovon 28 aktiv im Dienst sind.

Den Reigen der Gratulanten eröffnete Bürgermeister Fritz Saacke. Er dankte der Wehr, die „im kleinen Rahmen" viel geleistet habe und in einem Ort wie Frenke, in dem es sonst keine Vereine gebe, eine wichtige Funktion in der Dorfgemeinschaft innehabe. Ortsbürgermeister August Albrecht lobte den Jubilar für 90 Jahre Dienst am Nächsten und für den Nächsten. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Wortmann überbrachte die Grüße des Landkreises und des Kreisfeuerwehrverbandes und wünschte den Frenker Feuerwehrmännern möglichst wenig Einsätze.

 

Bürgermeister Saacke gratuliert zum 90. Geburtstag.

 

Für das Gemeindekommando gratulierte Gemeindebrandmeister Fritz Henjes. Beim sonnabendlichen Umzug im Ort, an dem auch viele „Nichtuniformierte" teilnahmen, enthüllten August Maaß und seine Mannen mitten im Ort einen Dorfplan, auf dem jedes Frenker Haus genau eingezeichnet ist. Dieses Kunstwerk ist ein Geschenk von Heinz Kohrs, der den Dorfplan mit allem Drum und Dran selbst entworfen und hergestellt hat.

Am Sonntag gaben sich Delegationen aller 17 Emmerthaler Ortswehren und andere befreundete Vereine ein Stelldichein zum großen Festumzug, der, wie alle Festakte, viel Beachtung und Anteilnahme bei den Frenkern fand.

© Dewezet, 14. Mai 1984
 


Standortbestimmung für Gerätehaus

Feuerwehrausschuß vor Ort in Frenke / Maßnahmen für 1985 beraten

Zur Standortbestimmung des neuen Feuerwehrgerätehauses hatte sich der Fachausschuß in Frenke eingefunden.        Foto: Dewezet/Wal. 

EMMERTHAL. Die Standortbestimmung für eine Fahrzeughalle der Ortswehr Frenke nahm der Feuerwehrausschuß der Gemeinde Emmerthal am Montag vor.
(...)
Drei Standorte nahm der Fachauschuß in Frenke für den Bau einer Fahrzeughalle in Augenschein. In Übereinstimmung mit Ortsbrandmeister August Maaß einigte man sich auf ein gemeindliches Grundstück am Ortsausgang in Richtung Hajen.

(...)

© Dewezet,
15.11.1984


Ortswehr erhält neue Fahrzeughalle

Richtkrone gesetzt / Das alte Gerätehaus stammt aus dem vorigen Jahrhundert

hl FRENKE. Über dem Gerätehausneubau der Ortswehr flattert seit Donnerstag ein bunter Richtkranz. Zur Richtfeier hatte Ortsbrandmeister August Maaß die Wehr antreten lassen, aber auch die Einwohner hatten sich eingefunden. Ortsbürgermeister August Albrecht, Gemeindebrandmeister Fritz Henjes und der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses Willi Gens würdigten in kurzen Ansprachen die gute Arbeit der am Bau tätigen Handwerker und wünschten der Wehr viel Glück in ihrem neuen Domizil. Nach dem Richtspruch fanden sich die Teilnehmer im Dorfgemeinschaftsraum zusammen, der der Wehr auch als Unterrichtsraum zu Verfügung steht, um das Ereignis gebührend zu feiern.

Gemeindedirektor Martin Delker erinnerte vor der Wehr an die Schwierigkeiten, die vor Baubeginn zunächt ausgeräumt werden mußten. Den gemeindlichen Platz am Ortsausgang in Richtung Hajen, wo das neue Gerätehaus entsteht, bezeichnete Delker als optimal. Da die Wehr auch weiterhin den Dorfgemeinschaftraum im Zentrum des Ortes nutzen wird, war vorwiegend der Bau einer Fahrzeughalle erforderlich geworden. Dazu kommen ein Geräteraum sowie Toiletten. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 55 Quadratmetern und wird nach Fertigstellung, die Architekt Mainitz für Februar 1986 ankündigte, rund 140 000 Mark kosten.

Nach Aussage des Emmerthaler Verwaltungschefs konnte der Neubau im  Dorferneuerungsprogramm Berücksichtigung finden und wird somit aus Landesmitteln mit 20.000 Mark bezuschußt. Weitere finanzielle Hilfe wird vom Kreis für den Neubau erwartet.

Das alte Gerätehaus stammt aus dem Jahre 1896. Als vor zwei Jahren die Ortswehr mit einem neuen Fahrzeug ausgerüstet wurde, mußte für die Unterbringung eine Garage angemietet werden. Der Platz im alten Gerätehaus, das die Wehr auch weiter betreuen möchte, reichte nicht aus. Ortsbrandmeister Maaß sprach die Hoffnung aus, daß das neue Gebäude als Fahrzeughalle und Geräteraum auch ein Jahrhundert der Wehr dienen möge.

Von den 110 Einwohner in Frenke gehören 51 Bürger, davon 30 Aktive der Ortswehr an. Die Wehr ist ein Eckpfeiler der Dorfgemeinschaft, die in dem kleinen Emmerthaler Ortsteil sehr gepflegt wird. Ein Beweis für das gute Zusammenleben im Ort lieferten die Frauen der Wehrmänner, die am Vorabend die Richtekrone selbst gebunden hatten.

Das Ereignis wurde auch entsprechend bei Imbiß und Umtrunk gefeiert, wozu Ortsbürgermeister August Albrecht einen Beitrag des Orstrates mitgebracht hatte. Dafür erhielt er prompt eine Einladung zur Fertigstellung des Gerätehauses im kommenden Jahr mit auf den Weg nach Börry.

Die neue Fahrzeughalle soll der Ortswehr ab Februar zur Verfügung stehen.

Ortswehr und Einwohner verfolgen das Anbringen der Richtkrone. Fotos: Dewezet/hl

  © Dewezet, 8. November 1985


Ein Ende der Improvisation

Die Wehr in Frenke hat endlich ein eigenes Gerätehaus

Ma FRENKE. In einer kleinen Feierstunde wurde der Ortsfeuerwehr Frenke am vergangenen Wochenende ein ebenso schmuckes wie zweckmäßiges Feuerwehrhaus übergeben. Nachdem das Einsatzfahrzeug der Ortswehr drei Jahre lang in einer Garage des Landwirts Ricke wenig sachgerecht untergebracht war, wurde nun am Ortsrand Frenkes eine Fahrzeughalle erstellt, wobei die Planung des Projektes unter dem Leitfaden der Einfügung in das dörfliche Bild durchgeführt wurde.

In baulicher Ausführung wurden für die Fahrzeughalle die Stilelemente Ziegelmauerwerk,   Holzfachwerk   sowie Hohlpfanneneindeckung aufgenommen.  Einfache Mauerwerksformteile unterstreichen die Kleinteiligkeit der Fassaden, ohne das äußere Erscheinungsbild als technisches Gebäude zu zerstören.

Die Gesamtfläche des neuen Feuerwehrhauses beträgt 54 Quadratmeter, wobei hierzulande die Fahrzeughalle, ein WC, ein Abstellraum sowie ein Flur zählen.

Im Beisein des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Dieter Wortmann, Brandabschnittsleiter Peter König, Ehrengemeindebrandmeister Friedrich Henjes sowie Gemeindedirektor Martin   Delker übergab Landrat   Fritz Saacke den obligatorischen Schlüssel dem Frenker Ortsbrandmeister August Maaß. Alle Ehrengäste freuten sich in ihren Grußworten über die zügige und gelungene Planung und Durchführung des Feuerwehrhausneubaus, der insgesamt 140.000 Mark gekostet hat. 20.000 Mark stammen aus Mitteln des Dorferneuerungsprogramms, weitere 10.000 Mark schoß der Landkreis aus seinen Mitteln zu.

Im Anschluß an den offiziellen Teil der Feierstunde schloß sich ein kleiner Imbiß an, der vom Spielmannszug Hagenohsen musikalisch untermalt wurde. Mit dem neuen Feuerwehrhaus, das vom Architekturbüro Mainitz entworfen wurde, endet für die Freiwillige Feuerwehr Frenke endlich die Zeit der Improvisation.

Passt ins Ortsbild: das schmucke neue Gerätehaus in Frenke

© Dewezet, 14.7.1986
 


Vom Anbau profitieren alle Einwohner

Emmerthal (tis). Einigkeit herrschte in der letzten Sitzung des Feuerwehrausschusses Emmerthal in der derzeitigen Besetzung. Gleich drei Bauprojekte erhielten die Zustimmung der Ausschussmitglieder. So sollen in Frenke und Grohnde Anbauten an den Feuerwehrhäusern entstehen, in Hämelschenburg die Fahrzeughalle überdacht werden.

In Frenke ist das alte Gemeindehaus stark sanierungsbedürftig. Geschätzte Kosten von über 200 000 Mark. Dort sind untergebracht der Dorfgemeinschaftsraum und der Unterrichtsraum der Feuerwehr Frenke. „Daher habe ich mich mit Ortsbrandmeister Manfred Grupe zusammengesetzt, um zu beraten, wie man das Problem handhaben kann. Dabei stellte sich ein Anbau an das Feuerwehrhaus Frenke als beste Lösung heraus“, erklärte Gemeindedirektor Siegfried Jarck. Nach den im Ausschuss vorgestellten Plänen soll ein 52 Quadratmeter großer Schulungsraum entstehen, der gleichzeitig als Dorfgemeinschaftsraum genutzt werden kann. Eine kleine Teeküche, Lagerräume und ein zweites WC vervollständigen den Anbau. Die geschätzten Kosten belaufen sich laut dem Gemeindedirektor auf 220 000 Mark. „Die Feuerwehr Frenke will aber einen erheblichen Anteil an Eigenleistungen erbringen, so dass auf die Gemeinde rund 145 000 Mark Belastung zukommen würden“, so Jarck. Diese Summe würde sich noch um den Betrag verringern, der sich durch dem geplanten Verkauf des alten Gemeindehauses ergeben würde. Dem Vorschlag stimmte der Ausschuss zu und leitet ihn an die anderen Gremien weiter. (...)

© Dewezet, 20.10.2001


Keine Einsätze – dafür viel Ausbildung

Frenke (ubo). Eine Bilanz ohne ernsthafte Einsätze zog Ortsbrandmeister Manfred Grupe. Wie er ausführte, brauchte die Ortswehr Frenke zu keinem Einsatz ausrücken, beteiligte sich aber an den vielen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft.

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Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt (von links): stellvertretender Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt, Christian Ullmann, Ortsbrandmeister Manfred Grupe, stellvertretender Ortsbrandmeister Dietmar Stumpe, Sierk Mitzki und Peter Wehner. Foto: ubo

Der Wehr gehören derzeit 28 Aktive, sieben Mitglieder der Altersabteilung und 21 Förderer an. Im vergangenen Jahr leisteten die Angehörigen 170 Stunden Fortbildung und 550 Stunden aktiven Feuerwehrdienst. Sierk Mitzki besuchte den Truppführerlehrgang an der Landesfeuerwehrschule Celle, Michael Kraus und Wolfgang Wehner den Maschinistenlehrgang, Christian Ullmann den Sprechfunkerlehrgang und Sabine von Oesen den Grundlehrgang auf Gemeindeebene. Für seinen langjährigen aktiven Dienst im Feuerwehrwesen erhielt Brandmeister Peter Wehner das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25 Jahre. Oberfeuerwehrmann Hartwig Ricke wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft in Abwesenheit mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Dietmar Stumpe konnte die Beförderung zum Hauptlöschmeister und der Ortsbrandmeister Manfred Grupe die zum Oberlöschmeister entgegennehmen. Den Dienstgrad zum Hauptfeuerwehrmann erhielt Sierk Mitzki und Christian Ullmann den zum Oberfeuerwehrmann. Ortsbürgermeister Rolf Keller dankte der Wehr für ihre Arbeit beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden". Er sprach sich dafür aus, die kleinen Ortsfeuerwehren zu erhalten und dankte den Mitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit. Der Ortsbürgermeister verwies darauf, dass im Gemeindehaushalt für das Frenker Feuerwehrhaus 65 000 Euro bereit stehen und die Mitglieder der Ortswehr sich in Eigenleistung an den Arbeiten beteiligen wollen. Rolf Keller rief dazu auf, alle Einwohner an dem im Juni 2003 stattfindenden Wettbewerb zu beteiligen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt stellte sich der Ortswehr vor und gab einen Überblick auf die rund 116 Einsätze der Gemeindefeuerwehr. Pflughaupt würdigte die Zusammenarbeit der Frenker in der Jugendarbeit mit Brockensen. „Jugendarbeit ist förderlich für die Ortswehr", sagte er in Hinblick auf die zusätzliche Jugendarbeit in den Ortswehren.

© Dewezet, 13.01.2003


Rohbau beginnt im Frühjahr

Feuerwehr Frenke erhält Anbau / Sierk Mitzki neuer Gruppenführer

Frenke (ubo). Auf der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Frenke ist Sierk Mitzki zum neuen Gruppenführer gewählt worden. Die Wahlen standen neben den Ehrungen und Beförderungen im Mittelpunkt.

Laut Bericht von Ortsbrandmeister Manfred Grupe gab es 2003 keinen Brandeinsatz, lediglich zwei Ölspuren mussten beseitigt werden. Die 29 aktiven Kameraden leisteten insgesamt 814,5 Stunden. Hinzu kommen 117,5 Stunden von Sabine von Oesen und 27,75 Stunden Von Wilfried Grupe, die als Betreuer in der Brockenser Jugendfeuerwehr Dienst leisteten. Außerdem gehören der Ortswehr acht Kameraden der Altersabteilung und 26 Förderer an.

Ortsbrandmeister  Grupe unterrichtete die Versammlung über den neuen Anbau, dessen Ausschreibung erfolgt ist. Der Rohbau soll im Frühjahr begonnen werden.

Ortsbürgermeister Rolf Keller lobte das Engagement der Betreuer in der Jugendfeuerwehr und deren Angebot für die Jugendlichen. „Es ist uns allen geholfen, wenn diese Jugendlichen später in den aktiven Dienst eintreten." Keller bezeichnete die Jugendarbeit als „wertvoll für die Gemeinde". Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt unterstrich die Ausbildung bei den Ortswehren mit Grundausstattung.

Sierk Mitzki wurde zum neuen Gruppenführer gewählt, nachdem Dietmar Stumpe dieses Amt zur Verfügung gestellt hatte. Stellvertretender Gruppenführer wurde  Matthias   Grupe.   Neuer

Jugendbeisitzer ist Andre von Oesen, neuer Zeugwart ist Wilfried Grupe. Andreas Ulimann (Schriftführer), Ingolf Maaß (Kassenwart), Wolfgang Wehner (Atemschutzbeauftragter), Jürgen Feyer (Sicherheitsbeauftragter), Jörg Rebien und Michael Kraus (Gerätewart und Stellvertreter) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

August Maaß erhielt die Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft und Hartwig Ricke die für 40 Jahre nachträglich. Cord Hölscher wurde für 25 Jahre geehrt. Befördert wurden Manfred Grupe (Hauptlöschmeister) und Jörg Rebien (Hauptfeuerwehrmannes) sowie Klaus Heeger und Markus Schaper (beide Oberfeuerwehrmann). Sabine und Andre von Oesen bekleiden den Rang der Feuerwehrfrau bzw. den des Feuerwehrmannes.

 

Glückwünsche für die Geehrten und Beförderten gab es auch von Ortsbürgermeister Rolf Keller, Willi Pflughaupt vom Gemeindekommando und Ortsbrandmeister Manfred Grupe.           

Foto: ubo

© Dewezet, 13.01.2004


Richtfest am Feuerwehrhaus - und noch viel Arbeit

Frenker Wehr kümmert sich um Innenausbau sowie Sanitäranlagen in Eigenleistung / Keller verspricht Haushaltsmittel

Frenke (gm). Knapp ein viertel Jahr hat der Emmerthaler Bauunternehmer Ernst Nitschke jun. von der Grundsteinlegung bis zur Rohbauvollendung benötigt. Nun wurde der Erweiterungsbau des Frenker Feuerwehrgerätehauses mit einem zünftigen Richtfest gefeiert.

Schulungsraum an der Fahrzeughalle

Wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Dietmar Stumpe berichtete, verfügen die 29 Aktiven der Frenker Ortswehr demnächst erstmalig über einen Schulungsraum, der sich an die Fahrzeughalle anschließt. Der 96 Quadratmeter große Anbau verfügt neben dem Ausbildungstrakt auch über eine Küchenzeile, einen Abstellraum und einen modernen WC-Bereich.

„Der großzügig angelegte Kriechboden unter dem Satteldach eignet sich hervorragend als Materiallager fiir sperriges Gerät", informierte Oberlöschmeister Stumpe. Nach dem Richtspruch durch Zimmermann Heinz-Werner Kohrs gingen die Kameraden der Ortswehr und die zahlreich erschienenen Gäste zum gemütlichen Teil über.

Hinter Umbau verbirgt sich lange Geschichte

„Allerdings" kommt hier noch einiges an Arbeit auf uns zu", kommentierte der stellvertretende Ortsbrandmeister, „denn den gesamten Innenausbau einschließlich Sanitäranlagen werden wir in Eigenleistung  übernehmen."   Bürgermeister   Gerd   Feldmann bezeichnete     den     Erweiterungsbau als Hilfe zur Selbsthilfe. „Hinter der Umsetzung verbirgt sich eine lange Geschichte“, bilanzierte der Gemeindechef. Den Rohbau des Feuerwehrhauses  bezahlt die

Gemeinde Emmerthal. Ortsbürgermeister Rolf Keller sprach sich dafür aus, dass für solche Zwecke auch weiterhin Fördermittel bereitgestellt werden.

Ortsbürgermeister Rolf Keller (I.), Gemeindebrandmeister Klaus Bonhagen (daneben), Bürgermeister Gerd Feldmann (r.) und die Freiwilligen vor dem neuen Erweiterungsbau.   Foto: gm

© Dewezet, 16.7.2004


Wehr war auf der Baustelle im Einsatz

Neue Räumlichkeiten in Frenke eingeweiht / Hoher Anteil an Eigenleistungen

Frenke (ubo). Nach elf Monaten Bauzeit konnte die Ortsfeuerwehr Frenke nun ihren neuen Schulungsraumübernehmen. Der 2. stellvertretende Bürgermeister Karl-Wilhelm Steinmann hob bei einer Feierstunde hervor, dass die Brandschützer rund 2200 Stunden auf der Baustelle aktiv, außerdem heimische Firmen beauftragt waren. "Das Haus ist auch ein kultureller Punkt in Frenke", sagte er.

Vor dem Hintergrund der Altersstruktur in der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr mit Brockensen führte Steinmann weiter aus, dass die Gemeinde Projekte fördere, für die sie auch "eine Zukunft sehe" - wie in Frenke. Ortsbürgermeister Rolf Keller gab einen Rückblick auf den Werdegang des Anbaus und sprach in diesem Zusammenhang auch die vorgesehene alte Bestuhlung an. Ernst Nitschke jun. lobte den Anbau, "der sich sehen lassen könne". Lob gab es ebenso von Kreisbrandmeister Dieter Schulz, der den kleineren Ortsfeuerwehren eine größere Eigeninitiative und eine "agilere" Struktur bescheinigte. Vorbildcharakter bescheinigte der Ortswehr Frenke bei der Einweihung Gemeindebrandmeister Klaus Bonhagen.

Vor zahlreichen Einwohnern, Gästen, Vertretern der Kommunalpolitik sowie Kreis- und Gemeindefeuerwehr erinnerte Ortsbrandmeister Manfred Grupe an die Geschichte der 1894 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Frenke - das erste Feuerwehrhaus allerdings wurde schon 1891 an der Ecke Allerweg/ Frankestraße 28 erbaut. Im Jahr 1986 wurde das neue Feuerwehrhaus als Fahrzeughalle eingeweiht, der Unterricht und Versammlungen fanden in der Gaststätte "Zum Deutschen Haus" statt. Nach der Schließung der Gaststätte fand die Wehr zunächst im Gemeindehaus ein neues Domizil. Im Jahr 2001 erstellte die Gemeinde ein Gutachten für dasGebäude, in dem es sich als zu unwirtschaftlich und kostspielig herausstellte.

2002 sprach sich der Ortsrat Börry für einen 55 Quadratmeter großen Anbau mit Schulungsraum und Teeküche, sanitären Anlagen sowie Lagerraum an das Feuerwehrhaus aus. Im November 2003 begann die Eigenleistung der Feuerwehr, als sie das Verbundpflaster vor dem Gerätehaus aufnahm. Eine Baufirma erstellte das Fundament und den Rohbau, weitere Firmen führten Dachdecker-, Heizungs- und Zimmerarbeiten durch. Die Feuerwehr übernahm den Innenausbau. Im Vermögenshaushalt stellte die Gemeinde Emmerthal 90 000 Euro bereit, die Kosten der Rohbau- und Innenausarbeiten betrugen 82 000 Euro und die Eigenleistungen der Feuerwehr Frenke wurden mit 20 000 Euro veranschlagt. Ortsbrandmeister Manfred Grupeüberreichte stellvertretend für die zahlreichen Helfer Petra Maaß, Marianne Stumpe sowie aus der Altersabteilung Walter Birke, August Maaß, Kurt Meißner und Werner Stumpe Präsente.

© Dewezet, 11.10.2005


Wechsel an der Spitze des Kommandos

Großer Einsatz am Schulungsraum in Frenke

Frenke (ubo). Insgesamt 2910 Stunden leistete die Freiwillige Feuerwehr Frenke im vergangenen Jahr, davon 869 Stunden für Lehrgänge und Unterricht, wie Ortsbrandmeister Manfred Grupe auf der Jahreshauptversammlung sagte. Den Löwenanteil bei den geleisteten Stunden hatten die Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus, dessen Schulungsraum im Oktober eingeweiht werden konnte. Für Grupe war es der letzte Jahresbericht in dieser Funktion: Aus gesundheitlichen Gründen legte Ortsbrandmeister Manfred Grupe sein Amt vorzeitig nieder und übergab es an Dietmar Stumpe, ehemaliger stellvertretender Ortsbrandmeister, der einstimmig gewählt wurde. Dessen Amt übernimmt Sierk Mitzki.

Die Ortswehr kann derzeit auf 28 aktive Kameraden zählen, des weiteren acht Mitglieder der Altersabteilung, drei Jugendliche in der Jugendfeuerwehr Brockensen und 25 Freunde und Förderer. Feuerausschussvorsitzender Wolfgang Jürgens und Ortsbürgermeister Rolf Keller dankten für die geleistete Arbeit am Feuerwehranbau.

Aus den Händen des stellvertretenden Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt erhielten Anton Philipp Mönch und Wilhelm Hölscher die Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft. Befördert wurden Sabine von Oesen (Oberfeuerwehrfrau) und Matthias Grupe (Erster Hauptfeuerwehrmann).

© Dewezet, 01.02.2006


Kein Einsatz für die Frenker Feuerwehr

Dietmar Stumpe zum Brandmeister befördert

Frenke (gm). Ehrungen, Beförderungen und Neuwahlen zum Ortskommando standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Frenke. Die Wahlen verliefen zügig: So bleibt Sirk Mitzki weiter Gruppenführer, Jürgen Feyer Sicherheitsbeauftragter und Wolfgang Wehner Atemschutzbeauftragter. Als Zeugwart ist Wilfried Grupe, als Kassenwart Ingolf Maaß und als Schriftführer Andreas Ullmann tätig. Befördert wurden Wilfried Grupe und Michael Kraus zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Wolfgang Wehner, Christian Ullmann und Manuel Feyer sind künftig als Hauptfeuerwehrmann, Christoph Maaß und André von Ösen als Oberfeuerwehrmann aktiv. Im Mittelpunkt stand jedoch die Beförderung von Ortswehrchef Dietmar Stumpe zum Brandmeister.

Walter Mönkemeier konnte das Niedersächsische Ehrenzeichen in Gold für 50 Jahre aktiven Dienst im Feuerlöschwesen überreicht werden. Andreas Ullmann wurde die Ehrung für 40 aktive Jahre zuteil. Jürgen Feyer, seit 25 Jahre im Feuerlöschwesen tätig, erhielt das Ehrenzeichen in Silber.

In seinem Jahresbericht verwies Ortsbrandmeister Dietmar Stumpe auf 1071 von den Aktiven geleistete Dienststunden. "Wir hatten glücklicherweise keinen Einsatz", bilanzierte er. "Dennoch konnten wir unser Soll durch praktische und theoretische Ausbildung annähernd erfüllen."

Dass man als ehrenamtlicher Brandschützer auch ohne Einsatz zur Sicherheit des Dorfes beitragen kann, unterstrich Rolf Keller, Emmerthals stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Feuerwehrausschusses: "Selbst wenn ihr Fahrzeug nur in der Garage steht, wissen alle Bewohner im Ort, dass sie im Notfall zur Stelle sind." Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Wolfgang Meyer machte deutlich, dass die Frenker Wehr dank guter Ausbildung eine nicht wegzudenkende Stütze der Emmerthaler Gemeindefeuerwehr ist.

© Dewezet, 18.01.2007


An der Ausbildung wird nicht gespart

Haushaltskürzungen bei der Feuerwehr

Emmerthal (tis). Unter dem Aspekt der Haushaltskonsolidierung in der Gemeinde Emmerthal muss auch die Feuerwehr Einsparungen von 20 Prozent im Jahr 2009 hinnehmen, einige wenige Bereiche ausgenommen. "Wir sehen bei diesen Kürzungen in den Haushaltsansätzen aber keine Probleme", erklärte Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt im Rahmen der Beratungen des Feuerwehrausschusses.

Einsparungen von 20 Prozent sind laut dem Ersten Gemeinderat Elmar Günzel vorgesehen etwa in der Grundstücksunterhaltung, der Schutzausrüstung oder im Bereich Feuerwehrübungen. Nur fünf Prozent der Mittel werden im Bereich Funkgeräte und Alarmanlagen (5900 Euro) eingespart. "Und von den Einsparungen vollkommen ausgenommen ist der Bereich Ausbildung, da er für die Feuerwehren von elementarer Bedeutung ist", erklärt Günzel, der betonte, die Kürzungen seien in enger Absprache mit der Feuerwehrführung getroffen worden. Auf einer "roten Liste" als wünschenswert, aber nicht finanzierbar, sind die Anträge des Feuerwehrmusikzuges Welsede auf Zuschuss für eine Zugposaune (Preis 1.600 Euro) und der Feuerwehr Emmern auf Zuschuss für neue Vorhänge im Schulungsraum zu finden. Insgesamt sind im Verwaltungshaushalt rund 250.000 Euro für die Feuerwehren vorgesehen. Größere Fahrzeuganschaffungen in der Gemeinde sind 2009 nicht vorgesehen. Im Vermögenshaushalt sind lediglich 7.000 Euro für die Sanierung eines Hallenbodens zu finden. Da aus diesem Jahr noch Mittel in Höhe von 14.000 Euro nicht genutzt worden sind, können laut Günzel 2009 allerdings noch zwei weitere Hallenböden saniert werden. Die Ausschuss-Mitglieder nahmen die Zahlen zur Kenntnis. Unterstützt von Klaus Hinke (SPD), erklärte der Vorsitzende Rolf Keller (CDU) bezüglich der Posaune für den Musikzug Welsede, dass versucht werden solle, 1.000 Euro für diese Anschaffung aus dem Kulturetat zu bekommen. Und Reinhard Feyer (FDP) lobte das Zahlenwerk als gute, ehrliche Arbeit aller Beteiligten in der Vorbereitung. Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt erwähnte noch, dass im Bereich der Fahrzeugbeschaffungen geplant sei, 2011 ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für die Ortswehr Frenke und das Fahrgestell des Löschgruppenfahrzeuges (LF 16) für die Feuerwehr Kirchohsen sowie 2012 ein TSF für die Ortswehr Lüntorf und den feuerwehrtechnischen Aufbau des LF 16 für Kirchohsen anzuschaffen. Vor der Sitzung hatten die Ausschussmitglieder das inzwischen 25 Jahre alte Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Frenke begutachtet und sich auch den Ausbau des Feuerwehrhauses angesehen. Hier gibt es im Bereich einer Außenwand und bei Fliesenarbeiten im Fußbodenbereich bauliche Mängel. Trotz mehrfacher Aufforderungen ist die Firma einer Nachbesserung nicht nachgekommen, sodass laut Günzel jetzt sogar rechtliche Schritte eingeleitet werden sollen.

© Dewezet, 11.04.2008


Wünsche gehen nicht in Erfüllung

Emmerthal (tis). Die Gelder in der Gemeinde Emmerthal sind knapp – und das bekommt jetzt auch die Feuerwehr zu spüren. So sollen für die Ortswehren Lüntorf und Frenke keine neuen Einsatzfahrzeuge angeschafft. Statt dessen werden die alten Fahrzeuge durch Gebrauchtfahrzeuge ersetzt. Und das große Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16 der Schwerpunktfeuerwehr Kirchohsen wird generalüberholt und soll dann weitere 10 bis 15 Jahre halten.
 „Es handelt sich hierbei um einen Kompromiss, der von der Politik, der Verwaltung und dem Gemeindekommando in mehreren Gesprächen einvernehmlich erarbeitet wurde“, erklärt Emmerthals Erster Gemeinderat Elmar Günzel. Auch der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses erklärt ähnliches. „Der Bürgermeister und der Erste Gemeinderat müssen auch Kröten schlucken, aber bei einem Kompromiss verlieren alle Beteiligten Federn“, so Rolf Keller (CDU). Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt spricht von einer Übergangslösung, die vom ihm, dem Gemeindekommando und den beteiligten Ortswehren mit getragen würde.
 Mit gemischten Gefühlen wird von der Schwerpunktfeuerwehr Kirchohsen gesehen, dass ihr Löschgruppenfahrzeug (LF 16) nicht wie eigentlich bereits beschlossen durch ein Neufahrzeug ersetzt wird. Das Kommando der Ortswehr hatte bereits 2008 angemahnt, dass das Fahrzeug wegen erheblicher Mängel ersetzt werden muss, bei einem Kostenfaktor von rund 235{FSPACE}000 Euro. Für eine Generalüberholung sind 50000 Euro angesetzt. Dabei ist die Mängelliste lang, geht von den Bremsen, der Kupplung, der Feuerwehrpumpe, der Auspuffanlagen, Rostbefall bis hin zu einer ganzen Reihe von feuerwehrtechnischen Geräten, die ersetzt werden müssen. Die Fachfirma spricht nach der Generalüberholung von einem weiteren Betrieb bis hin zu 15 Jahren. Dann wäre das Fahrzeug 40 Jahre alt.

© Dewezet, 17.11.2010


Frenke: Schwelbrand in Werkstatt

Frenke (fn). Feuerwehrleute aus vier Emmerthaler Ortschaften rückten am Samstagnachmittag zu einem Brand in einem Frenker Wohnhaus aus. Dort war in einer Werkstatt nach zuvor durchgeführten Lötarbeiten ein Schwelbrand entstanden. Einem 58-jährigen Bewohner gelang es nach vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit einem Feuerlöscher die Flammen einzudämmen. Feuerwehrleute aus Frenke, Börry und Kirchohsen löschten weitere Glutnester und machten die Räumlichkeiten mit einem Druckbelüfter rauchfrei. Durch den Brand entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.

© Dewezet, 30.12.2013

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last update: 04.02.2018